Programm & Tickets

Samstag, 05. Dezember 2026 – 19.30 Uhr

Kammerkonzert mit Art4Sax – „Zeitreise“

Pfarrkirche St. Maria Magdalena, Lüxem – 19:30 Uhr

Der erste Abend von Klassik im Dorf 2026 steht ganz im Zeichen der klanglichen Vielfalt des Saxophons. Unter dem Titel „Zeitreise“ lädt das renommierte Saxophonquartett Art4SAX zu einem außergewöhnlichen Konzerterlebnis ein. Das Ensemble nimmt sein Publikum mit auf eine stilistische Reise durch mehrere Jahrhunderte Musikgeschichte – von den festlichen Klängen der Renaissance bis hin zur dynamischen Moderne. Das sorgfältig zusammengestellte Programm schlägt eine Brücke über die Epochen: Die Reise beginnt in der Renaissance mit den mehrstimmigen Werken von Giovanni Gabrieli und führt über die meisterhafte Barockmusik von Johann Sebastian Bach bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen von Jérôme Naulais. Das Besondere an diesem Abend: Das Quartett präsentiert sowohl meisterhafte Transkriptionen klassischer Werke als auch packende Originalkompositionen für diese Besetzung. Da das Saxophon erst im 19. Jahrhundert erfunden wurde, erhalten die älteren Meisterwerke durch den homogenen, fast orgelartigen Klang des Ensembles eine völlig neue, faszinierende Farbe. Art4SAX stellt damit die enorme Vielseitigkeit und emotionale Tiefe des Saxophonquartetts eindrucksvoll unter Beweis.

1. Giovanni Gabrieli – „Canzona“

Gabrieli gilt als Meister der venezianischen Mehrchörigkeit. Seine Canzona eröffnet das Konzert mit klaren Linien und einer festlichen Klangsprache, die die Wurzeln der Bläsermusik im frühen 17. Jahrhundert hörbar macht. Ein historischer Auftakt, der den Charakter der „Zeitreise“ sofort spürbar werden lässt.

2. Johann Sebastian Bach – „Concerto Nr. 2 nach Vivaldi“

In der Bearbeitung für Saxophonquartett zeigt sich die barocke Virtuosität Bachs in neuem Licht. Die drei Sätze – Allegro moderato, Largo, Allegro – verbinden strenge Form mit lebendiger Energie. Das Quartett macht hörbar, wie gut sich barocke Musik in die Klangwelt moderner Blasinstrumente übertragen lässt.

3. Niels Wilhelm Gade – „Aquarelle“

Mit Gades romantischem Zyklus Aquarelle öffnet sich das Programm zu warmen Farben und lyrischen Linien. Die Sätze Scherzo, Elegie und Humoreske zeigen die poetische Seite der Bläsermusik und bilden einen weichen Übergang zwischen Barock und Moderne.

4. Gabriel Fauré – „Pavane“

Faurés Pavane bringt französische Eleganz und impressionistische Leichtigkeit in den Abend. Die schwebenden Melodien und die ruhige Grundstimmung lassen das Saxophonquartett in einem besonders warmen Klang erscheinen.

5. Isaac Albéniz – „Sevilla“

Mit Albéniz’ Sevilla wird die Reise temperamentvoll. Das Werk verbindet spanische Rhythmik und melodische Intensität und zeigt, wie gut das Saxophon mediterrane Farben tragen kann. Ein lebendiger Kontrast zu den vorherigen Stücken.

6. Jim Burns – „Celtic Suite“

Den Abschluss bildet die Celtic Suite, ein modernes Werk voller Energie, tänzerischer Motive und folkloristischer Elemente. Burns verbindet traditionelle Melodien mit zeitgenössischer Harmonik und macht die Wandlungsfähigkeit des Saxophons besonders deutlich.Unter dem Titel „Zeitreise“ lädt das renommierte Saxophonquartett Art4SAX zu einem außergewöhnlichen Konzerterlebnis ein. Das Ensemble nimmt sein Publikum mit auf eine stilistische Reise durch mehrere Jahrhunderte Musikgeschichte – von den festlichen Klängen der Renaissance bis hin zur dynamischen Moderne. Das sorgfältig zusammengestellte Programm schlägt eine Brücke über die Epochen: Die Reise beginnt in der Renaissance mit den mehrstimmigen Werken von Giovanni Gabrieli und führt über die meisterhafte Barockmusik von Johann Sebastian Bach bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen von Jérôme Naulais.


Sonntag 06. Dezember 2026 – 17:00 Uhr

Musikverein Lüxem & Moritz Reutlinger (Violoncello)

Pfarrkirche St. Maria Magdalena, Lüxem – 17:00 Uhr

Der zweite Tag von Klassik im Dorf 2026 steht ganz im Zeichen der Entwicklung der Bläsermusik. Das Konzert des Musikvereins Lüxem zeigt, wie sich Klangsprache, Besetzung und musikalische Handschrift über die Jahrhunderte verändert haben – von frühen Werken der Bläsertradition bis zu modernen Kompositionen, die die Möglichkeiten eines sinfonischen Blasorchesters voll ausschöpfen.

1. François-Joseph Gossec – „Symphonie“

Gossec gilt als einer der Wegbereiter der Blasmusik. Seine Symphonie gehört zu den frühesten Werken, die speziell für Bläserbesetzungen geschrieben wurden. Das Stück eröffnet den Abend mit einem klaren, transparenten Klang und macht die historischen Wurzeln der Bläsermusik unmittelbar hörbar. Ein idealer Auftakt für ein Konzert, das den Wandel der Zeit nachzeichnet.

2. José Alberto Pina – „Sajelbon“

Mit Sajelbon führt das Programm in die moderne Blasmusik. Pina verbindet atmosphärische Klangflächen mit kraftvollen rhythmischen Passagen und zeigt, wie farbig und erzählerisch sinfonische Blasmusik heute sein kann. Das Werk steht exemplarisch für die zeitgenössische Handschrift vieler junger Komponisten, die das Genre weiterentwickeln.

3. Thierry Deleruyelle – „Black Gold“

Deleruyelle ist bekannt für seine dramaturgisch dichten Werke. Black Gold erzählt musikalisch von der Geschichte des Kohlebergbaus und verbindet eindrucksvolle Klangbilder mit markanten Themen. Das Stück zeigt die erzählerische Kraft eines modernen Blasorchesters und bildet einen spannenden Kontrast zu den historischen Klängen des Konzertbeginns.

4. Thomas Doss – „Out of the Dark“

Thomas Doss gehört zu den prägenden Stimmen der europäischen Blasmusik. Out of the Dark ist ein Werk voller Energie, Dynamik und emotionaler Tiefe. Es führt die Entwicklung der Bläsermusik weiter und zeigt, wie virtuos und vielseitig ein sinfonisches Blasorchester heute klingen kann.

Pause

5. Friedrich Gulda – Konzert für Violoncello und Blasorchester

Solist: Moritz Reutlinger (Violoncello)

Der Höhepunkt des Abends: Friedrich Guldas Konzert für Violoncello und Blasorchester. Das Werk ist eine musikalische Grenzüberschreitung – eine Mischung aus Klassik, Jazz, Volksmusik und freiem musikalischem Spiel. Gulda bricht bewusst mit traditionellen Formen und zeigt, wie offen und überraschend Bläsermusik heute sein kann.

Der Dialog zwischen dem warmen, kantablen Ton des Cellos und dem farbenreichen Klang des Blasorchesters macht dieses Werk zu einem besonderen Erlebnis. Moritz Reutlinger, ausgebildet in Hannover und Wien und auf internationalen Bühnen zuhause, bringt die stilistische Vielfalt des Stücks mit großer musikalischer Präsenz zum Leuchten.

Tickets sind erhältlich in den Vorverkaufsstellen:

Tickets sind jeweils auch an der Abendkasse erhältlich.

Gerne auch Bestellung per E-Mail an info@mvluexem.de.


Anfahrt und Parkplätze

Die Pfarrkirche St. Maria Magdalena Lüxem befindet sich in der Vitelliusstr. 10. Bitte beachten Sie, dass der Haupteingangsbereich der Kirche nicht barrierefrei ist und es einige Treppenstufen zu bewältigen gibt. Ein barrierearmer Zugang auch für Rollstuhlfahrer ist über einen Fußweg von der Rückseite der Kirche aus möglich. Dieser beginnt im weiteren Verlauf der Vitelliusstr.  etwa gegenüber der Einmündung der Bombogener Str. Folgen Sie dem Fußweg bergauf und gehen Richtung Kirche.

Parkplätze befinden sich entweder am Friedhof oberhalb des Kindergartens in der Straße „Am Altenberg“ oder am Festplatz in der Straße „Am Sterenbach“. Weitere Parkplätze finden Sie dann v.a. entlang der Straßen „Am Sterenbach und „Am Wenigenberg“ oder in den Seitenstraßen.

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